Jeder hat sicherlich mittlerweile einen WLAN (Wireless Local Area Network) Router zu Hause stehen und surft kabellos im Internet. Dabei gibt es bisher 2 Modi: AdHoc (also eine Direktverbindung zwischen zwei WLAN-Geräten) und Infrastrukure (kabellose Geräte sind mit dem Access Point verbunden und können alle untereinander kommunizieren). Letzere Variante wird von den meisten benutzt und ist in der Regel als Standard im DSL-/WLAN-Router voreingestellt.
Bisher konnte man unter Windows nur einen Modus wählen: AdHoc oder Infrastruktur. Auch konnte man mit nur einem WLAN-Netzwerk gleichzeitig verbunden sein.
In Windows 7 kann
Virtual WiFi eine physikalische WLAN-Karte um eine zweite virtuelle Karte erweitern. Wir nennen das neue Feature
Wireless Hosted Network – auf Deutsch gehostetes Netzwerk.
Wozu kann man das jetzt nutzen? Zum Beispiel kann man gleichzeitig mehrere Rechner drahtlos vernetzen, um darüber spielen zu können und gleichzeitig einen der Rechner mit einem (kostenpflichtigen) Hotspot verbinden, über den dann alle Clients sich den Zugang teilen. Ein anderes Beispiel ist die Heimvernetzung, wenn das Funksignal des WiFi Access Points nicht bis in alle Ecken des Hauses reicht. Mit
VirtualWiFi kann ein Computer nun gleichzeitig auch als Repeater arbeiten und die Funkabdeckung erhöhen.
In einem Blog-Eintrag über "Virtual Wifi" beschreibt
Daniel Melanchton das Thema.
Mit einem kleinen Programm kann man jetzt auch unter Windows 7 und Windows Server 2008 R2 das ganze mit einem
grafischen Tool realisieren. Wir haben es schon getestet - es funktionierte mit unserer Testausstattung* sehr gut!
*) Testausstattung: Notebook Lenovo SL500 mit Windows 7 Ultimate 64 bit als VirtualRouter und einem Smartphone (HTC touch pro) mit WLAN als Client.